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Was ist eine CMDB? – Definition  

Eine CMDB (Configuration Management Database) dient als zentrale Datenbasis für das IT-Service-Management, kurz ITSM. Es handelt sich um ein Repository, das als Data Warehouse fungiert und Informationen über die IT-Umgebung von Unternehmen speichert. Sie stellt das Fundament für einen qualitativ hochwertigen IT-Kundenservice dar. Darüber hinaus bildet sie die Grundlage für stabile Systeme und Anwendungen.

CMDB: Vorteile und Herausforderungen

Während Datenbank-Implementierungen vor einigen Jahrzehnten noch sehr kostspielig, umständlich in der Wartung und schwierig anzuwenden waren, ist eine moderne Configuration Management Database heute ein Kernelement der meisten ITSM-Lösungen in Unternehmen. Wie bei jeder Technologie gibt es auch bei der Implementierung und Verwendung einer CMDB sowohl Vorteile als auch Herausforderungen, denen sich Unternehmen stellen müssen.

Die wichtigsten Vorteile beim Einsatz einer CMDB:

In welchen Unternehmensbereichen ist Configuration Management von Bedeutung?

Ein Unternehmen kann mit CMDB-Lösungen eine Vielzahl von IT-Komponenten an einem Ort verwalten, auch wenn sich die eigentlichen Geräte an anderen Orten befinden. Eine CMDB kann mithilfe aktueller und akkurater Daten innerhalb des IT-Service-Management-Prozesses nicht nur für eine kontrollierte Infrastruktur sorgen, sondern zudem in verschiedensten Bereichen unterstützen, darunter im: 

Wie funktioniert eine Configuration Management Database?

Eine CMDB ist ein Repository, das Listen von Informationen und deren Beziehungen speichert. Was CMDB so einzigartig und wertvoll macht, sind die darin enthaltenen Daten.

Die Listen von Configuration Items (CI) mit ihren zugehörigen Attributen und Beziehungen stellen das Bindegewebe innerhalb der physischen IT-Umgebung dar. Sie ist oft Teil einer größeren IT-Service-Management-Plattform (ITSM-Plattform) oder einer Funktionssuite, die normalerweise Folgendes enthält:

Die gespeicherten Daten stammen in der Regel aus verschiedenen Quellen. Daher wäre es ohne CMDB sehr schwierig, ein vollständiges Bild der IT-Umgebung zu erhalten. CMDB-Tools für Discovery und Datenimport werden typischerweise verwendet, um Configuration Items in der IT-Umgebung zu identifizieren und sie in die Konfigurationsmanagement-Datenbank einzufügen. Sobald Daten aus den verschiedenen Quellen in die CMDB geladen oder bei Änderungen aktualisiert werden, können die Informationen einheitlich abgerufen werden.

Aufgrund der Menge an vorhandenen Daten und des Datenformats kommt es nur selten vor, dass Personen direkt auf Konfigurationsdaten aus der Datenbank zugreifen. ITSM-Tools und Reporting-Funktionen greifen auf die Daten in der CMDB zu, sortieren und filtern sie, bevor sie Anwendern im letzten Schritt in der gewünschten Form zur Verfügung gestellt werden.

CMDB-Lösungen und Anforderungen

Das Konzept einer Configuration Management Database sieht vor, alle Informationen an einer Stelle zu konsolidieren. Mit der Einführung von CDMB-Lösungen innerhalb eines Unternehmens sind folgende Aufgaben und Anforderungen verbunden:

Im Zuge der Verbreitung neuer Prozesse wie Agile und DevOps übernimmt die Datenbank eine erweiterte Rolle. Sie ermöglicht IT-Mitarbeitern, die Produktionsumgebung zu verstehen und in Echtzeit über Problemlösungen und Änderungen zu entscheiden.

Cloud-Infrastrukturen und SaaS-Nutzung veranlassen Unternehmen, noch mehr externe Datenquellen in die CMDB zu integrieren, um so den Überblick über eine moderne hybride IT-Umgebung zu behalten. Viele Unternehmen haben auch deshalb begonnen, neue Wege zur Verwaltung ihrer Datenbestände im Rahmen der CMDB zu erkunden, um die digitale Transformation nachhaltig zu unterstützen.

Die richtige CMDB-Lösung, auf der Sie aufbauen können, ist von entscheidender Bedeutung. In der Summe fungiert die Configuration Management Database als strategisches Bindeglied mit übergreifenden Funktionen des operativen Bereiches eines Unternehmens. Mit Blick auf die Zukunft wird der Einsatz einer CMDB nicht nur im IT-Betrieb, sondern vor allem in digital transformierten Unternehmen und im Geschäftsbetrieb eine größere Rolle spielen.

Welche Herausforderungen gilt es beim Einsatz einer CMDB zu bewältigen?

Neben den genannten Vorteilen gibt es auch einige Herausforderungen, denen sich Unternehmen stellen müssen. Dies sind die drei wichtigsten:

1. Kosten der Datenerfassung und -speicherung verwalten

Häufig enthalten CMDBs eine Kopie von Daten aus anderen Quellsystemen. Wenn Unternehmen wachsen und sich entwickeln, kann der Datenbestand recht groß werden. Es ist davon auszugehen, dass das implementierte Configuration Management System wahrscheinlich einer der größten Datenspeicher innerhalb Ihrer IT werden wird.

2. Daten aktuell und relevant halten

Ihre IT-Umgebung verändert sich immer wieder und Ihre CMDB muss mit neuen Assets sowie der Entfernung der stillgelegten Assets und Änderungen an bestehenden Assets auf dem neuesten Stand gehalten werden. Mit einer flexiblen Configuration Management Database gewährleisten Sie die Aktualität durch die individuelle und schrittweise Erfassung der Daten.

3. Verwendbarkeit der Daten

Der Wert einer Konfigurationsmanagement-Datenbank besteht nicht in ihren Daten, sondern in deren Verwendung. Um CMDB-Daten effektiv zu nutzen, benötigen Sie Werkzeuge wie ITSM-Anwendungen und Berichtssysteme. Daneben auch Datenanalysefähigkeiten, um die Daten zu organisieren und zu verfeinern, und Prozesse, um die Konfigurationsdaten als Teil des Betriebs zu nutzen.

Warum lohnt sich der Aufbau einer flexiblen CMDB für Ihr Unternehmen?

Natürlich ist der Aufbau einer Configuration Management Database mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Dennoch besteht mit dem Einsatz einer flexiblen CMDB die Möglichkeit, die CI und ihre Beziehungen zueinander schrittweise zu erfassen. Im weiteren Verlauf der Nutzung kann die Datenbank individuell erweitert werden. Das bringt schnelle und vor allem sichtbare Erfolge.

Diese sogenannten „Quick Wins“ erlauben eine frühzeitige Auswertung verschiedener Datenmodelle, die Ihnen wiederum als Basis für die weitere Arbeit Ihres Unternehmens dienen können. So können Kosten gesenkt und zugleich die Qualität und Leistung der IT-Services stetig verbessert werden.

CMDB vs. Asset Management: Was sind die Unterschiede?

Die Begriffe CMDB bzw. Konfigurationsmanagement und Asset Management im ITSM hängen konzeptionell zusammen, was für Verwirrung sorgen kann. Dies sind die Unterschiede:  

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